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Jane Goddall spricht in Münster
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Öffentlicher Vortrag im Kongress Saal der Halle Münsterland
Pressemitteilung Allwetterzoo vom 7. 11. 02 Die weltberühmte Schimpansenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin wird am 9. Dezember Münster und den Allwetterzoo besuchen und am Abend in der Halle Münsterland einen Vortrag über ihre Arbeit und die von ihr initiierten Umweltprojekte halten. Die 68jährige Britin wurde weltweit bekannt, als sie mit 26 Jahren von 1960 an allein im Urwald von Tansania das Leben der Schimpansen beobachtete. Sie gründete zwei Forschungsinstitute, u.a. ein nach ihr benanntes Institut zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen im Lebensraum der Schimpansen. Anlässlich ihrer Stippvisite in Deutschland steht nach dem ganztägigen Besuch in der Stadt des Westfälischen Friedens noch ein kurzer Aufenthalt in Heidelberg auf dem Programm.
In Münster wird Dr. Jane Goodall im historischen Friedenssaal von Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann empfangen und sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Anschließend nimmt sie eine Spende in Höhe von 20.000 EUR für den Schutz der Menschenaffen in Afrika in Empfang. Das Geld wird Jane Goodall von Jörg Adler, dem Direktor des Allwetterzoos und Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Artenschutz, überreicht. Es stammt aus dem Verkauf von Anteilen am "Affricaneum", einer sich derzeit im Bau befindlichen neuen Anlage für Gorillas und Schimpansen im Allwetterzoo. Dies ist der höchste Betrag, den ein Zoo im Rahmen einer europaweiten Kampagne für den Schutz der afrikanischen Menschenaffen gesammelt hat.
Am Abend kann Jedermann die faszinierende Frau erleben; denn der Zoo lädt zu einer Vortragsveranstaltung im Congress-Saal der Halle Münsterland ein: "Jane Goodall - ihr Leben mit Schimpansen. Retrospektive und Ausblick auf die Zukunft dieser Welt...." Beginn ist um 20 Uhr; Einlass ab 19 Uhr. Karten für 12 EUR, ermäßigt 8 EUR, gibt es beim Ticket-Shop der Münsterschen Zeitung, Tel. 02 51/592 52 52. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Naturschutzarbeit von Jane Goodall zu Gute.
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